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Yoku dekimashita Subaru

Der Subaru XV e-BOXER Hybrid ist technisch ausgereift und hat optisch diesen einzigartig knorrigen Charme.
Der Subaru XV e-BOXER Hybrid ist technisch ausgereift und hat optisch diesen einzigartig knorrigen Charme.

Als Fitnessinstruktorin sage ich meinen Kundinnen und Kunden immer, «verkauft euch nicht unter Wert». Was ich damit meine: Die Leistungsfähigkeit ist bei vielen Menschen grösser, als sie denken. Also empfehle ich mit höheren Gewichten zu trainieren und länger durchzuhalten. Es geht meistens. Der Nutzen: Fett verwandelt sich rascher zu Muskeln und Muskeln verbrennen auch im Ruhezustand Kalorien. 

Du fragst dich, was hat das mit Subaru zu tun? Ganz einfach: Autos dieser Marke können mehr, als man ihnen zutraut. Jedenfalls erlebe ich es immer wieder so. Ich bin viele Jahre einen Impreza gefahren. Kommentare wie «wo ist die Motorsäge, oder «machst du bei Bauer ledig sucht mit? ...», gehörten zur Grundausstattung. Never mind, mir war wichtiger, dass mich mein Impreza zuverlässig durch Wind und Wetter brachte. Ich schätzte sein Platzangebot, seine Ladeleistung, die schnörkellose, übersichtliche Instrumentierung, das Leistungsvermögen des 2-Liter Boxer-Dieslers und das Fahrverhalten. Alles sehr starke Werte, die Subaru-Modelle verlässlich auszeichnen. Nur Diesel-Aggregate sind inzwischen Geschichte. Dafür gibt es jetzt Hybrid-Technologie für die beiden Modelle XV und Forester.  

 

Übrigens: Meine Tochter Alina Mona machte mit dem perlweissen Impreza ihre ersten Erfahrungen hinter dem Lenkrad und sie hat dieses Auto richtig lieb bekommen. Als wir den Subi verkauften, hat es Tränen gegeben. Ein Inserat genügte und weg war er, ein Garagist aus Burgdorf kaufte ihn ab Platz und ohne zu märten. Eine von Subarus Stärken: Der Wiederverkaufswert ist besonders in der Schweiz nicht zu unterschätzen. Besonders in ländlicher Gegend ist die Marke sehr beliebt. 

 

Inzwischen ist das Produkteangebot so, dass Subaru auch in urbaner Käuferschicht punkten kann. Speziell mit den beiden überarbeiteten Modelle XV und Forester e-Boxer. Das «e» steht für Elektrifizierung und weist auf den im stufenlosen CVT-Getriebe (Lineartronic) integrierten Elektromotor hin. Er leistet 12,3 kW (16,72 PS) und ist eine willkommene Unterstützung für den 150-PS-starken, direkteingespritzten 2-Liter-Boxer-Motor, neu auch mit Partikelfilter. Das Resultat sind kraftvolle Beschleunigungen, ruhiges, komfortables Fahren und ein praktisch vibrationsfreier Lauf, egal wie die Unterlage ist. Das Zusatzgewicht von 110 Kg durch die Hybridisierung ist im Handling nicht spürbar. Subarus Ingenieure haben den Elektromotor in beiden Modellen so platziert, dass bezüglich Dynamik und Strassenlage keine Abstriche gemacht werden müssen. 

 

Weitere Vorteile des e-Boxers: Im EV-Modus können kurze Strecken rein elektrisch zurückgelegt werden, was sich günstig auf die Verbrauchswerte auswirkt. Subaru spricht von einer Reduktion im Bereich von 11 Prozent (Quelle NZZ). Im Charge-Modus wird die Batterie vom Verbrenner oder durch Bremsrekuperation geladen. Apropos Bremsen: Geschwindigkeitsabbau durch Laden der Batterien und aktive Betätigung der Bremshydraulik sind prima aufeinander abgestimmt. 

 

Nicht nur auf der Strasse, auch im Gelände macht sich die zusätzliche e-Motorisierung positiv bemerkbar, weil das e-Drehmoment im Unterschied zum Verbrennungsdrehmoment viel schneller zur Verfügung steht. Konkrete Auswirkung: Man muss beim Überwinden eines Hindernisses, zum Beispiel einen Graben oder eine Geländeerhebung, weniger Gas geben (geringere Drehzahl). 

 

Wenn wir schon dabei sind: Mit dem XV und dem Forester e-Boxer im X-Modus offroadern, oder auf dem präparierten Testgelände Grenzerfahrungen sammeln, macht Eindruck. Kaum zu glauben, was mit den Autos möglich ist. Dank Bergabfahrhilfe ist das Bewältigen von Steilrampen mit bis zu 100-Prozent-Neigung ein Kinderspiel. Eindrücklich auch die Standfestigkeit in extremer Seitenlage. Umkippen schier unmöglich, bin ich nach Testfahrten in Littauen versucht zu sagen. 

 

Noch ein Wort zu den optischen und haptischen Eigenschaften. Da ist sich Subaru treu geblieben: Solides, schnörkelloses Design, das der Funktion dient und nicht umgekehrt, zeichnet beide e-Boxer-Modelle Forester und XV aus. Was gefällt und was nicht ist letztlich immer Geschmackssache. Ich persönlich finde, Subaru hebt sich gerade in Bezug auf optische Karrosserie-Spielereien positiv von der Konkurrenz aus dem eigenen Land ab. 

Yokku Dekimashita Subaru, lautet mein Fazit – zu Deutsch: Gut gemacht Subaru! Ihr habt die Lust auf Japan in mir wachgeküsst. 

Den Forster e-Boxer gibt es ab 38150 Franken, der XV ist ab 36500 Franken zu haben (die aktuellsten Angebote auf der Subaru Homepage beachten). https://www.subaru.ch/subaru-erleben/technologie/e-boxer-hybrid

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